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Biographie
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Kindheit,
erster Unterricht und Studium
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in Aberdeen und die Encyclopaedia Britannica
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wegen Ketzerei
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und Cambridge
vi Die letzten Jahre
vii William
Robertson Smith: ein Nachwort
viii Literatur
und Abkürzungen
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und Kontakt
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Gästebuch

© Astrid Hess &
Andreas Hess 2006
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Die letzten Jahre
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Gegen Ende der 1880er Jahre begannen sich wieder
nach langen Jahren der Stabilität gesundheitliche Probleme
zunehmend bemerkbar zu machen. Robertson Smith setzte seine Arbeit
zwar so gut er konnte fort, er war jedoch immer wieder zu
Unterbrechungen und langwierigen ärztlichen Behandlungen
gezwungen. Als 1890 sein Vater William Pirie Smith starb,
übernahm der selbst gerade sehr geschwächt Robertson Smith alle
notwendigen Formalitäten, um seiner Mutter und den Schwestern
diese zusätzliche Last zu nehmen. |

Smith
Familie in Aberdeen, 1889, FP |
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Im
Winter 1890 auf 91 unternahm Robertson Smith eine letzte Reise in
den Orient, die anfänglich seine Gesundheit wie erwünscht zu
stabilisieren schien. Zurück in Cambridge widmete er sich mit
grossem Eifer wieder seinen vielen Aufgaben. Da waren neben vielen
anderen Verpflichtungen die Verwaltung der Bibliothek, die dritte
Serie der Burnett Lectures, und die Vorbereitung einer
überarbeiteten Neuauflage der Religion of the Semites.
Durch diese Überbelastung verschlechterte sich sein Zustand
natürlich auch bald wieder und Ende 1892 stand die Diagnose fest.
Robertson Smith litt unter spinaler Tuberkulose, der gleichen
Krankheit, an der sein jüngerer Bruder Herbert fünf Jahre zuvor
gestorben war.
Auf die chirurgische Behandlung eines Abszesses
erfolgte keine Heilung und sein Zustand war von nun an sehr
wechselnd und verschlechterte sich stetig. Eine letzte Reise nach
Madeira sollte Genesung bringen, führte aber nicht zum
gewünschten Erfolg. Bis zu seinem Ende versuchte er, seine
wissenschaftlichen Arbeiten und seine Korrespondenz mit Freunden
und Kollegen weiterzuführen.
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William
Robertson Smith, 1890er, FP |

Photogravure,
George Reid, 1894, FP
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Robertson
Smith starb am 31. März 1894 im Alter von 47 Jahren. Sein
Leichnam wurde mit dem Zug nach Keig überführt und dort auf dem
Friedhof der Pfarrkirche beigesetzt. Unzählig waren Freunde und
Bekannte zu der schlichten Beisetzung erschienen. Später war es
die Free Church, die ihm einen Grabstein setzte, und die United
Free Church, die in der Pfarrkirche für Robertson Smith und
seinen Vater William Pirie Smith je eine Gedenktafel anbringen
liess.
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Grabsteine
der Smith Familie in Keig, FP |

Gedenktafeln
WRS und WPS in Keig
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1897
wurde in der Kapelle des King’s College in Aberdeen zu Ehren
Robertson Smiths ein Buntglasfenster enthüllt, das die vier
Propheten Jesaja, Jeremia, Hesekiel und Daniel abbildet. Die
lateinische Inschrift lautet wie folgt:
In
piam gratamque memoriam Guli. Robertson
Smith, LL.D. Aberd., Litt.D. Dublin, S.T.D. Argentorat, Prof.
Cantabr. Ingenii
dotibus, animi candore, doctrina opibus preclari hujus Univ. Alum.,
consecrarunt amicimirantes maerentes. Natus A.D. MDCCCXLVI, obiit
A.D. MDCCCXCIV.
In inniger und
dankbarer Erinnerung an William Robertson Smith, Doktor der Rechte
von Aberdeen, Doktor der Literaturwissenschaften von Dublin,
Doktor der Theologie von Strassburg, Professor [für Arabisch] in
Cambridge, berühmt für die Begabung seines Geistes, Offenheit
des Verstandes, und Reichtum seines Wissens und ein Absolvent
dieser Universität, wurde dies [Fenster] von trauernden und
verehrenden Freunden geweiht. Geboren A. D. 1846, gestorben A. D.
1894. |
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Gedenkfenster,
King’s College Chapel, FP |
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